Therapie und Vorbeugung mit Dr. Wald

Die heilende Kraft des Waldes

Es ist eigentlich kein Geheimnis: Ein Spaziergang durch den Wald tut uns gut. Dies wurde inzwischen auch durch verschiedene Studien wissenschaftlich belegt. Demnach ist ein Waldspaziergang gut für unsere Gesundheit und unseren Geist. In Japan werden nun Therapiezentren in Wäldern errichtet. Hier wird „Shinrin Yoku“, was so viel wie „Waldbaden“ bedeutet, angeboten.

Waldbaden und Waldtherapie gehören zu den neuen forschungsbasierten Naturtherapien. Dabei wird das Ökosystem Wald als Therapieraum zur Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit genutzt. Aber auch ohne eine professionelle Therapie können Sie die positive Wirkung des Waldes für sich nutzen.

Beruhigung und Stimulierung unserer Sinne

Wir Menschen sind multisensorisch. Das heißt, wir spüren mit allen Sinnen. Werden wir in der Nutzung unserer Sinne beeinträchtigt, was in der heutigen Gesellschaft schnell passiert, so wirkt sich dies negativ auf die Gesundheit aus.

Der Wald birgt vielfältige gesundheitsfördernde Eigenschaften und Potentiale in sich, durch welche die Sinne des Menschen beruhigt und stimuliert werden können. Zudem kommt der Mensch durch den Kontakt mit dem Wald wieder in Kontakt mit sich selbst. Dieser Kontakt ist in unserer heutigen Gesellschaft bei vielen Menschen unterbrochen, was negative Folgen für die Gesundheit haben kann.

Wald beugt Krebs vor

Zur Abwehr vor Bakterien und schädlichen Insekten bilden Pflanzen bestimmte Schutzstoffe, die sogenannten Phytonzide. Da diese Stoffe von den Pflanzen auch an die Luft abgegeben werden, atmen wir sie bei einem Wald- und Naturspaziergang ein. Die Aufnahme von Phytonziden führt zu einer Vermehrung von NK-Zellen in unserem Körper. NK-Zellen sind natürliche Killerzellen, welche Krebszellen bekämpfen. Zudem entstehen laut Forschern bei einem Aufenthalt im Wald vermehrt Proteine, die ebenfalls gegen Krebs wirken.

Bewegung ist immer gut!

Zwar kommt ein gemütlicher Waldspaziergang in puncto Energieverbrauch keinem Hochleistungssport gleich. Doch auch beim Spazierengehen werden Kalorien verbraucht und ein täglicher Spaziergang beugt bereits vor Verkalkung der Arterien vor.

Ein Waldaufenthalt entschleunigt und beruhigt

Ein Aufenthalt im Wald führt zu niedrigem Blutdruck und Puls sowie einem reduzierten bzw. niedrigen Stresshormonspiegel.

Wir sollten nicht vergessen, dass wir ein Teil der Natur sind. Sobald wir uns wieder in der Natur aufhalten, erinnert sich unser Körper hieran. Daher hat bereits der Geruch des Waldes, seine Geräusche und die schönen satten Farben haben eine beruhigende Wirkung auf uns.

Natürlich benötigen Sie nicht gleich eine professionelle Wald-Therapie, um in den Genuss der positiven und gesundheitsfördernden Wirkung des Waldes zu kommen. Sie können sie zu jeder Zeit direkt für sich nutzen, indem Sie regelmäßig einen Spaziergang durch den Wald unternehmen. Wandern Sie achtsam durch die Natur, genießen Sie den Anblick grüner Blätter vor blauem Himmel oder bunt leuchtendes Herbstlaub. Lauschen Sie den Vögeln, atmen Sie die frische Waldluft ein und nehmen Sie den Duft von Tannennadeln und feuchtem Waldboden auf.

Nehmen Sie sich eine regelmäßige Pause von der Hektik des Alltags und genießen Sie den Wald mit all ihren Sinnen! Bereits nach einem Spaziergang spüren Sie den positiven Effekt ganz deutlich!

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