Vitamin D ist Leben

Vitamin D

Vitamin D – ein unterschätzter Vitalstoff

Zu den am stärksten unterbewerteten Vitaminen gehört das Vitamin D.
Das kann daran liegen, dass das Vitamin uns quasi „umsonst“ über das Sonnenlicht zur Verfügung gestellt wird.

Die wenigsten Menschen wissen über die positiven Auswirkungen von Sonnenlicht auf unsere Gesundheit Bescheid. Stattdessen fürchten sich die meisten von uns vor der Sonne, was durch die Medien und Hautärzte zusätzlich geschürt wird. Diese weisen ausschließlich auf die negativen Konsequenzen von zu viel Sonnenbestrahlung hin, nicht aber auf die gesundheitsförderlichen Aspekte. Tatsache ist, dass der Großteil der Menschen unter chronischem Vitamin-D-Mangel leidet, ohne es zu wissen.

Natürlich darf nicht verleugnet werden, dass extrem lange Sonnenbäder Ihre Gesundheit gefährden. Dadurch kann in der Tat Hautkrebs entstehen. Doch das „Tanken“ von Sonne in kleineren Dosen ist sehr wichtig für unseren Vitamin-D-Speicher. Ein Mangel kann sich äußerst negativ auf Ihre Gesundheit auswirken.

Bedeutung von Vitamin D für die Gesundheit

Denn das Vitamin spielt hier eine wichtige Rolle. Es ist an einer Vielzahl von bedeutenden Stoffwechselprozessen beteiligt. Zudem ist es eine direkte Vorstufe zu einem Hormon, das bedeutende Körperprozesse steuert, dem 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3. Dieses Hormon dockt an bestimmte Rezeptoren an, die in jeder Zelle Ihres Körpers vorkommen. Das heißt, jede einzelne Körperzelle benötigt das Vitamin D, um optimal funktionieren zu können.

Es ist unter anderem für die Steuerung von bedeutenden Zellprozessen und der Mineralstoffaufnahme zuständig. Auch steuert es Ihren Blutdruck und die Immunabwehr sowie die Entzündungshemmung. Es ist an der Entwicklung und dem Schutz der Nerven beteiligt sowie steuert die Synthese von Neurotransmittern. Das sind wichtige Botenstoffe in unserem Gehirn.

Vitamin D beugt Erkältungen, grippalen Infekten und Knochenerkrankungen wie Osteoporose vor. Auch soll es vorbeugend gegen bestimmte Krebsarten wie Prostata-, Brust- und Darmzellen wirken, indem es das Wachstum von Krebszellen direkt vor Ort verhindert.

Ein Mangel von Vitamin D birgt folglich ein erhöhtes Krankheitsrisiko. Das gilt ganz besonders für die Wintermonate, in denen wir in unseren Breitengraden zu wenig UV-Strahlung abbekommen. Denn das Vitamin kann nur unter dem Einfluss von direkter Sonne entstehen.

Folgen von Vitamin D Mangel

Bei schwerem Mangel können Sie an Osteomalazie (Knochenerweichung) erkranken. In der Folge steigt das Risiko für Osteoporose. Bei Kinder kann Rachitis entstehen. Dies ist eine Krankheit, die zu Verformungen des Skeletts und auch des Schädels führt.

Durch die besondere Funktion des Vitamins kann ein Mangel zudem Schäden an Zellen, Nerven, Gehirn und Organen verursachen. Auch Übergewicht, Diabetes, chronische Entzündungen und Herz-Kreislauf- und Autoimmunerkrankungen können Folgen eines Mangels sein.

Laut Epidemiologe Cedric Garland von der University of California, San Diego/USA, ist ein Mangel an Vitamin D zudem maßgeblich am Entstehen von Tumorerkrankungen beteiligt. Dies wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten bestätigt.

So füllen Sie Ihren Vitamin-D-Speicher

Vitamin D wird zu ca. 90 Prozent direkt auf der Haut gebildet. Das heißt, Sie können Ihren Vitamin-D-Speicher im Sommer durch direkte Sonnenbestrahlung auffüllen. So schaffen Sie sich einen „Vorrat“ für die Wintermonate und sind fürs ganze Jahr ausreichend versorgt.

Dafür reichen täglich ca. 10 – 15 Minuten Sonnenlicht in den Monaten April bis September. Dabei sollten Sie mindestens Gesicht und Arme in der Sonne baden. Glas bzw. Fenster lassen übrigens keine UV-Strahlen durch. Im Haus oder Auto bei geschlossenen Fenstern kann also kein Vitamin D produziert werden.

Je mehr Körperstellen Sonne tanken können, umso höher die Produktion. Allerdings funktioniert dies nur ohne Sonnencreme! Denn Sonnenschutzmittel ab Faktor 8 verringern bzw. verhindern (bei höheren Faktoren) die Aufnahme von Vitamin D.

Auch hängt die Intensität der Produktion vom Stand der Sonne, also der Stärke der UV-Strahlung ab. Das bedeutet, in den Mittagsstunden kann mehr Vitamin D produziert werden, als in den Morgen- oder Abendstunden. Das heißt natürlich nicht, dass man mit dem Sonnenbad übertreiben soll, da sonst die Gefahr von Sonnenbrand und Hautkrebs besteht.

Einen Einfluss auf die Bildung von Vitamin D hat zudem der Mond: An Licht- und Lufttagen fällt Ihrem Körper die Produktion des Vitamins noch leichter. Konsultieren sie also in den Sonnenmonaten besonders regelmäßig den Gesundheitsmond Mondkalender und kurbeln Sie Ihre Vitamin-D-Produktion an den entsprechenden Tagen ordentlich an!

Vitamin D Aufnahme mit der Nahrung

Theoretisch könnten Sie ausreichend Vitamin D mit der Nahrung aufnehmen. In der Praxis ist dies jedoch nicht machbar, da Sie sonst täglich Unmengen an Milch oder angereicherten Säften zu sich nehmen müssten. Auch über den Verzehr von Fisch ist es äußerst schwer, eine ausreichende Zufuhr zu decken.

Sollte es Ihnen also nicht möglich sein, in den Sonnenmonaten ausreichend Sonne zu tanken, so haben Sie die Möglichkeit, durch die Aufnahme eines Vitamin-D-Präparats den Bedarf zu decken. Dies ist kostengünstiger und schont zudem Ihre Figur! Auch hier sollten Sie daran denken, dass die Phase des zunehmenden Mondes besonders gut für die Aufnahme von Vitamin D geeignet ist. Eine zusätzliche Möglichkeit die Situation zu verbessern ist Vollspektrumlicht.

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