Tomaten sind gesund

So gesund sind Tomaten

Die Tomate stammt ursprünglich aus Zentral- und Südamerika. Das vielseitige Gemüse ist inzwischen in fast allen Kulturen der Welt sehr beliebt. Die weltweit insgesamt 2500 verschiedenen Tomatensorten sind nicht nur äußerst schmackhaft und kalorienarm. Reife Tomaten sind zudem aufgrund der zahlreich enthaltenen Vitamine und Nährstoffe extrem gesund. Der wohl gesündeste Inhaltsstoff ist Lycopin. Diesem wird in der Vorsorge von Krebs eine positive Wirkung zugeschrieben.

Freie Radikale in Tomaten schützen vor Krebs

Die schöne rote Farbe erhält die Tomate durch den sekundären Pflanzenstoff Lycopin. Lycopin ist ein starker Antioxidant, der gegen freie Radikalen wirkt. Das heißt, er schützt Ihre Zellmembranen vor schädlichen Umwelteinflüssen und körpereigenen Schadstoffen.

Inzwischen haben verschiedene wissenschaftliche Studien bestätigt, dass die starke Schutzwirkung von Lycopin bereits geschädigte Zellen, so auch Krebszellen, positiv verändert. So hemmte es bei Prostatakrebs die Weiterentwicklung von Tumoren. In einer weiteren Studie senkte es das Risiko, an Krebs zu erkranken, um 30 %. Aber auch gegen Lungen- und Magenkrebs soll der Lycopin eine positive Wirkung haben.

Auch beim Sonnenbaden soll uns Lycopin schützen. So fand die Universität Düsseldorf bereits 2002 heraus, dass der Pflanzenstoff freie Radikale verringert, die durch starke Sonnenbestrahlung entstehen und Hautzellen zerstören. Das heißt natürlich nicht, dass Sie sich lange Zeit ungeschützt in die Sonne legen sollen. Ab spätestens 20 Minuten sollten Sie auf Ihre Haut einen Sonnenschutz auftragen. (Lesen Sie hierzu auch den Blogbeitrag zum Thema Vitamin D.)

Neben seiner krebshemmenden Wirkung soll der Antioxidant zudem vor koronaren Herzerkrankungen sowie Arteriosklerose schützen

Vitamine und Mineralstoffe in Tomaten
  • Die in reifen Tomaten enthaltene Folsäure ist wichtig für Herz und Kreislauf. Zudem schützt sie Embryos vor Missbildungen im Mutterleib.
  • Biotin, bekannt als Schönheitsvitamin, stärkt Haare, Haut und Nägel. Auch wirkt es sich positiv auf Ihren Blutzuckerspiegel aus.
  • Vitamin B3 (Niazin) ist gut für Ihre Stimmung und fördert einen gesunden Schlaf.
  • Vitamin C und Zink stärken Ihre Abwehrkräfte. Zink fördert zudem die Verdauung sorgt für gute Laune.
  • Zu mehr Vitalität verhilft uns das in Tomaten enthaltene Vitamin E.
So nimmt Ihr Körper die Inhaltsstoffe am besten auf

Lycopin kommt vor allem in der knallroten Schale komplett ausgereifter Tomaten vor. Sowohl das Lycopin in rohen als auch in gekochten Tomaten wird von unserem Körper aufgenommen. Allerdings sollen gekochte Tomaten die Aufnahme des Stoffes begünstigen. Wiederum werden durch das Kochen bekanntlich Vitamine und Minerale zum Teil zerstört.

Für Sie heißt das:

  • Möchten Sie Ihrem Körper die Vitalstoffe der Tomate zuführen, so verzehren Sie diese am besten roh.
  • Möchten Sie Tomaten als Risikoreduzierung für die Entstehung von Krebs und als Schutz für Herz und Kreislauf nutzen, so sollten Sie sie erhitzen und verarbeiten.

Denn Es hat sich herausgestellt, dass das in Tomatenmark, -püree oder -paste enthaltene Lycopin am besten vom Körper aufgenommen wird. Das liegt daran, das der Stoff recht hitzebeständig ist. Er entfaltet sich erst bei höheren Temperaturen. Weitere Tomatenprodukte, die viel Lycopin enthalten sind zum Beispiel getrocknete Tomaten, Tomatensoße und Pesto.

Am besten ist es, Tomaten selber weiterzuverarbeiten. Sollten Sie auf fertige Tomatenprodukte zurückgreifen, so achten Sie beim Kauf auf schädliche Inhaltsstoffe. Dazu gehören beispielsweise Benzonate oder Natriumnitrit. Diese werden häufig konventionell verarbeiteten Lebensmitteln hinzugefügt. Hierbei handelt es sich um schädliche Stoffe, die gesundheitsschädlich sind. Am besten greifen Sie zu Produkten in Bioqualität.

Da Lycopin zu der Gruppe der Carotinoide gehört, die fettlöslich sind, sollten Sie dies bei der Zubereitung berücksichtigen. Bereits wenige Tropfen Öl, zum Beispiel Olivenöl, genügen bereits, um die Aufnahme zu fördern.

Laut Mondkalender: Stärkste Wirkung an Feuertagen

Die stärkste Wirkung haben Tomaten übrigens an Feuertagen. Um die maximale „Kraft“ des aromatischen Gemüses zu nutzen, lohnt sich also ein Blick in den Gesundheitsmond Mondkalender.

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