Der Säure - Basenhaushalt für Ihre Gesundheit

Säure-Basen-Haushalt

Der Säure-Basen-Haushalt und seine Bedeutung für Ihre Gesundheit

Unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden hängen stark von unserer Ernährung und Lebensweise ab. Und trotzdem belasten wir unseren Körper täglich mit schädlichen Stoffen. Das wirkt sich negativ auf unseren Säure-Basen-Haushalt aus. Das Eigenartige dabei ist, dass sich die meisten Menschen des schädlichen Einflusses bewusst sind. Alkohol, Nikotin und Kaffee sowie eine ungesunde und fettreiche Ernährung gehören dazu. Dazu kommen psychische und körperliche Belastungen sowie zu wenig Bewegung und Ruhe. Gleichzeitig aber verlassen wir uns darauf, dass unsere Körper funktioniert und alles mitmacht.

Doch das macht er nicht! Oben genannte Faktoren bringen Ihren Säure-Basen-Haushalt aus seinem wichtigen Gleichgewicht. Es kommt zur Übersäuerung, was sich auf Ihre Gesundheit auswirkt und Ursache für eine Vielzahl von Krankheiten sein kann.

Folgen der Übersäuerung

Kurzfristige Symptome für eine Übersäuerung sind Schlappheit und Energielosigkeit. Auch eine unreine Haut, Migräne, Gewichtszunahme, Karies und Haarausfall können Zeichen für eine Übersäuerung sein.

Auf lange Sicht führen angesammelte Säuren und Schlacken in Ihren Gelenken zu Arthrose und Arthritis. In Nieren, Galle und Blase können Nieren-, Gallen- bzw. Blasensteine entstehen. Die Schlacken sammeln sich sogar in Ihren Blutgefäßen, wodurch diese verengt werden. Dadurch entsteht Bluthochdruck, was zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann.

Lagern sich Schlacken im Bindegewebe ein, entstehen Falten oder Cellulite.

Daher ist es wichtig, dass Sie sich dieser Auswirkungen bewusst sind und für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt sorgen. Achten Sie auf eine gesunde Ernährung und einen gesunden Lebensstil. Hierfür müssen Sie natürlich erst einmal wissen, wie Ihr Säure-Base-Haushalt funktioniert und was Sie tun können.

Ihr Säure-Basen-Haushalt

Ihr Körper besteht zum großen Teil aus Flüssigkeiten, die verschiedene pH-Werte haben. Der pH-Wert wird anhand einer Skala von 1 bis 14 angezeigt. Diese Zahlen stehen für die Konzentration von Säuren und Basen in einer Flüssigkeit. Sauer sind Werte zwischen 0 und 6,9. Der Wert 7 ist neutral und Werte von 7,1 bis 14 sind basisch.

Die Flüssigkeiten in Ihrem Körper haben eine bestimmte Aufgabe. Zum Beispiel ist unsere Magenflüssigkeit sehr sauer, daher nennt man sie auch Magensäure. Sie muss sauer sein, um Nahrung im Magen zersetzen zu können. Auch Ihre Haut ist leicht sauer. Dieser natürliche Schutzmantel soll dem Eindringen von Krankheitserregern entgegenwirken. Unser Blut wiederum hat einen pH-Wert von 7,35 – 7,45 und ist somit basisch.

So entsteht ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt

Um Ihren Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu behalten, muss Ihr Körper mit Nahrung aufgenommene Säuren neutralisieren. Dies geschieht mit Hilfe von Mineralstoffen. Durch die Neutralisierung bleibt der pH-Wert des Bluts im basischen Bereich. Wenn Sie sich nun aber ungesund ernähren oder ungesund leben, entstehen in Ihrem Organismus mehr Säuren als der Körper ausgleichen kann. Zudem leidet der Körper unter einen Mineralstoffdefizit. Das heißt, er wird überlastet und die automatische Regulierung des Säure-Basen-Haushalts Ihres Körpers kommt nicht mehr hinterher. Dies führt zur Übersäuerung.

Das macht Sie sauer

Wie bereits erwähnt, wirkt sich der Konsum von Kaffee, Alkohol und Nikotin negativ auf das Säure-Basen-Gleichgewicht Ihres Körpers aus. Weitere Faktoren, die zu Übersäuerung führen, sind zum Beispiel:

Der Konsum von:

  • tierischen Eiweißen (z.B. Fleisch, Wurst, Fisch und Eier)
  • Milch und viele Milchprodukte
  • Sojaprodukte
  • Teigwaren
  • Süßspeisen
  • Softdrinks sowie mit Kohlensäure versetztes Mineralwasser
  • Synthetische Lebensmittelzusatzstoffe, z.B. Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker

Sowie:

  • Zahn­gif­te (z.B. Queck­sil­ber, Pal­la­di­um)
  • exzessiver Sport
  • Stress, Angst, Sor­gen, ne­ga­ti­ve Ge­dan­ken
  • Medikamente
Schritte zur Entsäuerung

Um Ihren Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen, sollten Sie als erstes eine Entsäuerung machen.

  1. Sorgen Sie für eine basische bzw. basenüberschüssige Ernährung, damit sich keine neuen Schlacken bilden können. Eine Vielzahl von Obst und Gemüse, aber auch Sprossen, Kräuter und Salate sowie Pilze, die es bei uns zu finden gibt, sind basisch. Basenbildendes Obst sind beispiesweise Äpfel, Birnen, Bananen, Kiwis, Avocado und Orangen. Zum basenbildenden Gemüse zählen unter anderem Brokkoli, Zucchini, Gurken, Karotten, Artischocken, Paprika, Rosenkohl und Rote Beete. Zu den Kräutern zählen Basilikum, Brennessel, Dill, Ingwer und zu den Salaten zum Beispiel Kopfsalat, Endivien, Eichblattsalat. Basische Nüsse sind Mandeln, Erdmandeln und Maroni. Eine Tabelle zu basischen und sauren Lebensmitteln finden Sie hier.
  2. Reduktion weiterer säurebildender Faktoren, soweit möglich (s.o.)
  3. Machen Sie ein Entsäuerungsprogramm. Denn die Säuren und Schlacken, die sich womöglich über Jahrzehnte in Ihrem Körper angesammelt haben, müssen wieder aus dem Körper geschafft werden. So erlangt er wieder seine natürliche Regulierungsfähigkeit. Mögliche Online-Programme finden Sie im Internet.

Für das Entsäuerungsprogramm eignet sich die Phase des abnehmenden Mondes sehr gut. Denn in dieser Zeit fällt es dem Körper leichter, Schlacken auszuscheiden.

Wie stark Sie übersäuert sind, können Sie mithilfe eines einfachen Tests herausfinden. Mit einem pH-Teststreifen ermitteln Sie den pH-Wert Ihres Urins. Morgens ist der Urin eines Menschen mit aus­ge­gli­che­nem Säure-Basen-Haus­halt leicht sauer (6,5 bis 6,8), mittags ist er neutral (pH-Wert 7) und abends ist er idealerweise leicht ba­sisch (pH-Wert über 7).

Ich rate Ihnen, so schnell wie möglich mit Ihrem Entsäuerungsprogramm zu starten und Ihren Körper wieder in ein gesundes Säure-Basen-Gleichgewicht zu bringen. Konsultieren Sie für die Planung den Gesundheitsmond Mondkalender, um den bestmöglichen Erfolg zu erzielen.

 

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