Pestizide

Krank durch Pestizide

Pestizide sind gesundheitsschädlich. Sie können sich negativ auf unseren Hormonhaushalt auswirken und chronische Krankheiten auslösen. Manche Unkrautvernichter wirken sich sogar auf das Erbgut aus. Dies kann zu Erkrankungen bis in die dritte Generation führen.

Veränderung des Erbguts

Eines dieser Pestizide nennt sich Methoxychlor. Der inzwischen in Europa und den USA verbotene Unkrautvernichter ist besonders giftig. In vielen Ländern der Welt ist er jedoch weiterhin erlaubt.

Ratten, die dem Pestizid in realistischen Mengen ausgesetzt worden sind, bekamen in hoher Anzahl Übergewicht. Die Weibchen erlitten zudem vermehrt Schäden an Nieren und Eierstöcken. Das Pestizid setzte sich zudem an den DNA der Weibchen fest, wodurch man diese nicht mehr richtig lesen konnte.

Chronische Krankheiten durch Pestizide

Die Belastung unserer Umwelt und Nahrung durch Pestizide führt zu einem vermehrten Entstehen chronischer Krankheiten. Dies belegt eine immer höhere Zahl an Studien.

So vermutet man, dass sie ein erheblicher Mitverursacher von Diabetes, Autismus, Asthma, Krebs, Parkinson und Alzheimer sind. Auch werden sie verdächtigt, Auslöser für die Entstehung von Fortpflanzungsproblemen zu sein.

Lesen Sie hierzu auch meinen Beitrag Krebserreger Glyphosat.

Gefährliche Giftkombinationen in Pestiziden

Unkrautvernichter bestehen häufig aus einer Kombination mehrerer Gifte. So bewegen sich die Hersteller noch innerhalb der Grenzwerte jedes einzelnen Giftes. Das heißt, sie können das Pestizid insgesamt als ungefährlich deklarieren. Doch die Wechselwirkungen der Gifte sind unter Umständen noch bedenklicher für unsere Gesundheit, als die Wirkung eines einzelnen Gifts. Darauf wurde nun in Studien hingewiesen.

Am meisten mit Pestiziden belastet sind derzeit Äpfel, Paprikas, Tomaten, Trauben, Salate und deutsche Johannis- sowie Himbeeren aus konventionellem Anbau. Bei den beiden letztgenannten hat Greenpeace nun anhand von Tests bis zu neun verschiedene Pestizide festgestellt. Laut Greenpeace handelte es sich dabei um für den Menschen äußerst bedenkliche Gifte.

Ziehen Sie Bio-Produkte vor

Zwar kann Obst und Gemüse aus Bio-Anbau in vereinzelten Fällen auch Pestizide enthalten. Doch nur in Form von Spuren durch z. B. benachbarte Felder, auf denen konventionell angebaut wird. Prinzipiell sind Bio-Produkte wesentlich sicherer als Produkte aus konventioneller Landwirtschaft.

Unser Körper ist bereits zu genüge unfreiwillig Umweltgiften ausgesetzt. Schützen Sie also Ihre Gesundheit und belasten Sie Ihren Körper nicht mit zusätzlichen Giften. Greifen Sie wenn möglich zu Produkten aus biologischem Anbau.

Sollten Sie weiterhin konventionelles Obst und Gemüse kaufen wollen, so rate ich Ihnen, dieses vor Verzehr mit einem Obst- und Gemüsereiniger gründlich zu säubern. Diese können Sie ganz einfach selber herstellen. Anleitungen hierzu finden Sie im Internet.

 

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