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Naturheilkunde contra Schulmedizin, warum? Gemeinsam geht es besser!

Alle Heilmethoden, ob Naturheilkunde oder Schulmedizin, können Krankheiten erfolgreich kurieren – manchmal jedoch auch nicht zum gewünschten Erfolg führen. Im Fall Naturheilkunde heißt es dann oft, dass „natürliche Heilmethoden wirkungslos sind“. Doch so einfach ist das nicht – hierfür kann es stichhaltige Gründe geben, die wir heute beleuchten wollen.

Natürliche Heilmethoden? Oder Schulmedizin?

Die Erfahrung zeigt immer wieder, dass auch Patienten, die im Krankheitsfall lieber auf Schulmedizin setzen, nicht unbedingt gesund werden müssen. Auch die klassische Schulmedizin ist kein Garant für eine Genesung! Es ist traurige Realität, dass viele Patienten, die sich bei schweren Erkrankungen, wie etwa Krebs, ganz im Sinne der Schulmedizin therapieren lassen, leider oftmals dennoch sterben. In der Zeit der Chemotherapie beispielsweise müssen sie zudem häufig immense Einbußen ihrer Lebensqualität hinnehmen.

Operation gelungen, Patient …

Viele Menschen – Ärzte wie auch Patienten – wissen inzwischen, dass ein durch Krebs verursachter Tod eventuell erst später eintreten kann. Mancher Patient jedoch verstirbt durch Strahlenschädigung bzw. aufgrund immenser körperlicher Belastung durch Chemotherapie früher! Doch obwohl ein Behandlungserfolg nicht immer gegeben ist, werden mithilfe von geschönten Statistiken sowie Veröffentlichungen schulmedizinische Methoden als „die einzig effektiven Verfahren“ deklariert.

Inzwischen glaubt die Mehrzahl der Menschen, dass man sich bei Krebserkrankungen stets der Chemotherapie aussetzen muss – wer dies nicht tut, begeht quasi „Suizid“.

Man muss natürlich auch sehen, dass gerade bei komplexen Erkrankungen wie Krebs, natürliche Therapien nicht immer hilfreich sind. Krebs beschäftigt die Wissenschaft seit vielen Jahrzehnten, und auch, wenn viele neue Erkenntnisse gewonnen werden konnten: Besiegt ist die Krankheit leider immer noch nicht.

Doch im Falle von naturheilkundlichen Therapieformen wird der Körper, der eigentlich seine ganze Kraft zur Genesung aufbringen muss, nicht noch zusätzlich durch immense Nebenwirkungen belastet. Durch eine naturheilkundliche Therapie kann sich der Organismus komplett darauf konzentrieren, zu genesen und dabei die Selbstheilungskräfte zu mobilisieren.

Nach einer Diagnose

Wer sich im Leben einmal mit einer schweren Erkrankung auseinandersetzen musste, wird wissen, dass man sich nach Mitteilung der Diagnose erst einmal im Ausnahmezustand befindet und paralysiert ist. Die Gedanken kreisen ausschließlich um die Erkrankung und verfolgen einen bis in den Schlaf. Dinge, die man zuvor noch für wichtig erachtete, verlieren in der Regel komplett an Bedeutung. Man schwankt in Wechselbädern zwischen Aussichtslosigkeit sowie Hoffnung und sucht nach vertrauenswürdigen Menschen, in deren Hände man sich begeben kann.

Hier setzt die Schulmedizin an, indem sie genau das verlangt – nämlich, dass man im Fall einer Erkrankung in jedem Fall ausschließlich der Schulmedizin vertraut. Versagt jedoch die schulmedizinische Therapie, heißt es von Seiten der behandelnden Ärzte, dass man für den Patienten „nichts mehr tun könne“. Der Kranke gilt als „austherapiert“ – und das war es dann.

Der Arzt in uns

Natürlich wird in vielen Fällen am Ende alles gut und der Patient kann als geheilt entlassen werden. Doch muss man hierzu auch sagen, dass der eigentliche Doktor unsere Selbstheilungskraft ist. Mediziner und Medikamente haben lediglich die Hilfestellung gegeben.

Viele Menschen haben eine berechtigte Angst vor Nebenwirkungen und setzen dafür auf Naturheilkunde – doch auch die Naturheilkunde kann nicht alles heilen; auch hier versterben Patienten! Wieso ist das so?

Manche Patienten vertrauen zuerst alleine der Schulmedizin, versagt diese, dient die Naturheilkunde lediglich als Mittel der zweiten Wahl als Strohhalm, an den man sich festhält. Leider wird auf diese Weise viel kostbare Zeit vertan, denn gilt man als schulmedizinisch austherapiert, ist es oftmals leider zu spät, dass die Naturheilkunde hier noch erfolgreich ansetzen kann.

Sicherlich berichten Patienten oftmals auch vom Gegenteil, etwa wenn sie als schulmedizinisch austherapiert galten – und ohne Chemotherapie durch das Sammeln neuer Kräfte wieder genesen konnten. In diesem Fall wird dann oft der Begriff „Wunderheilung“ genannt. Doch die Regel ist das nicht; in jedem Fall ist es besser, gleich zu Beginn die Naturheilkunde mit einzubeziehen!

Wie wirkt Naturheilkunde?

Die Naturheilkunde kann dafür sorgen, dass unser Immunsystem auch bei schulmedizinischer Therapie ausreichend aktiv bleibt. Sie ist in der Lage, mögliche Nebenwirkungen zu senken und versorgt den Körper mit (über)lebenswichtigen Vitalstoffen, was leider in der Schulmedizin oft zu kurz kommt. Gerade bei schweren Erkrankungen sind gesunde Nährstoffe besonders wichtig und unterstützen den Heilungsprozess!

Heil-Diät

Viele Menschen, die im Gesundheitswesen tätig sind, vertreten die Auffassung, dass es keiner besonderen Ernährungsform bedarf. So soll es keine Heil-Diät geben, die Krebs entgegenwirkt – „man könne zu sich nehmen, was einem schmeckt“. (Ich bezweifle, dass Chips oder Fertigprodukte, bzw. stark zuckerhaltige Getränke bei Krebs hilfreich sein können …)

Heilung und Ernährung gehen mehr Hand in Hand, als viele Schulmediziner glauben möchten. Dass Ernährung allein keine Krankheit zu heilen vermag, ist klar, denn dies kann der Körper immer nur selbst! Mit der richtigen Kost jedoch ist man in der Lage, ihn hierbei aktiv zu unterstützen, durch Mangelernährung oder ungesunde Nahrungsmittel schwächt man sich zusätzlich! Ernährt man sich während einer Erkrankung gesund und ausgewogen mit viel frischer Kost, tankt man neue Kraft für sein Immunsystem!

Viele Wege führen nach Rom

Bei allen Erkrankungen ist die Ganzheitlichkeit des Menschen zu berücksichtigen, denn meist kommen verschiedene Faktoren zusammen, die das Krankheitsbild auslösen. Dementsprechend müssen verschiedene Therapieansätze in Betracht gezogen werden; auch die Seele muss mit einbezogen werden. Eine einzige Therapie für ein komplexes Krankheitsbild ist nicht ausreichend. Es ist wichtig, sich mit den möglichen Ursachen der Erkrankung auseinanderzusetzen. „Warum trifft es mich jetzt und in dieser Situation? Was habe ich mir zugemutet, das mir nicht gutgetan hat? Was will mein Körper mir mitteilen?“

Wer die Ursachen für seine Erkrankung kennt, kann die auslösenden Umstände aus der Welt schaffen. Beispielsweise seine Ernährung umstellen, eine Suchttherapie in Anspruch nehmen, seinen Körper entgiften. Aber auch mit einem Psychotherapeuten sprechen, sich aus krankmachenden Umständen befreien (z. B. aus einer toxischen Beziehung oder einer krankmachenden Arbeitsumgebung). Ziehen Sie also im Falle eines Falles immer mehrere Möglichkeiten in Betracht!

Mit Leib und Seele dabei sein!

Wenn Leute sagen, dass sie es mit „Naturheilkunde probiert haben, jedoch vergeblich“, ist genau darauf zu schauen, wie diese umgesetzt wurde. Ist man für einen oder zwei Tage mit großem Eifer dabei und lässt es dann halbherzig schleifen, kann das nichts werden! Eine naturheilkundliche Therapie muss mit dem gleichen Elan angegangen werden, wie eine schulmedizinische Therapie. Zur Chemo sucht man turnusmäßig das Krankenhaus auf, bei Medikamenten muss man sich an den Einnahmeplan halten. In der Naturheilkunde ist das ebenso, nur weil der Tee eben „nur ein Tee“ ist, muss er dennoch regelmäßig getrunken werden. Hat man sich zur Unterstützung der Heilung ein Sportprogramm oder eine Vitalstofftherapie ausgewählt – so ist dies in jedem Fall mit vollem Herzen durchzuziehen, damit es auch wirken kann. Bleiben Sie auch bei Therapien der Naturheilkunde stets konsequent und entschlossen!

Nicht das Erstbeste oder Billigste wählen!

Wer sich für eine Therapie im naturheilkundlichen Bereich entschieden hat, z. B. eine unterstützende Behandlung mit Heilkräutern, sollte stets frische Kräuter verwenden! Überlagerte oder stark erhitzte Kräuter (für die Trocknung) haben immens an Wirkstoffen eingebüßt! Auch wer seinen Organismus mit wertvollem Leinöl versorgen möchte, sollte darauf achten, dass es möglichst frisch ist und gut gelagert wurde. Bei allen Produkten, die zur Unterstützung der Genesung Anwendung finden, ist eine hohe und frische Qualität von enormer Bedeutung! Wichtig ist auch, hierbei auf eine Belastung mit Schadstoffen wie Pestiziden, Pilzen oder Schwermetallen zu achten, um den gesundheitlichen Nutzen nicht infrage zu stellen.

Heilung auch für die Seele!

In der Schulmedizin wird die Seele oft sträflich vernachlässigt! Meist geht es in erster Linie darum, den Patienten möglichst kostengünstig und schnell wieder in den gesunden Urzustand versetzen zu wollen. Doch auch die Patienten selbst stellen enorm hohe Ansprüche an sich. Ich möchte an dieser Stelle einmal anmerken, dass das Gras nicht schneller wächst, wenn man nur daran zieht, im Gegenteil – der Grashalm kann reißen.

Mit unserer Gesundheit sieht das nicht anders aus, durch straffe Therapie-Zeitpläne und ohne Schonung, Müßiggang oder Besinnung findet die Seele keine Zeit, der Heilung zu folgen. Auszeiten; einfach einmal nur in den Tag hineinleben und ihn so gestalten, wie man dies selber wünscht – das fällt vielen Menschen im täglichen Hamsterrad des Alltags unglaublich schwer. Aber auch die Seele braucht Nahrung und Nährstoffe, damit der Körper genesen kann – in Form von Laissez-faire, Kunst, Lesen, ziellosen Spaziergängen, inneren Zwiegesprächen – auch mit Gott, wenn man in Glauben lebt. Wer seiner Seele keinen Raum zur Entfaltung gibt, kann damit seine Genesung verhindern.

Psychische Aspekte

Suchen Sie also nicht nur physisch nach Heilung, sondern öffnen Sie sich Ihren psychischen, emotionalen, mentalen sowie spirituellen Aspekten. Diese sind und bleiben ein Teil von Ihnen, auch wenn sie verschüttet scheinen. Öffnen Sie sich dafür! Tief in ihrem Inneren finden Sie sich selbst und wissen, was Sie für Ihre Genesung benötigen. Gönnen und nehmen Sie sich die Zeit!

Beziehen Sie auch einen Therapeuten mit ein, besonders bei seelischer Belastung, welche aus negativen Erfahrungen wie Stress, schmerzlichem Verlust oder emotionalem Schock hervorgerufen wurde. Ein guter Therapeut, bzw. eine gute Therapeutin können Sie hilfreich dabei unterstützen, Zugang zu sich selbst, zu Ihrer Seele zu finden – und damit zu Ihrem ureigenen Heilungspotenzial – Ihrem eigenen inneren Arzt!

Wenn es eines Tages hoffentlich der Tag kommt, an dem Schulmedizin und Naturheilkunde als unzertrennliches Paar zueinanderfinden, werden wir in der Medizin einen großen Schritt nach vorne machen! Ich würde es mir wünschen. Naturheilkunde gemeinsam mit Schulmedizin!

In diesem Sinne – bleiben Sie gesund und erleben Sie eine schöne Zeit.

Bis zum nächsten Mal!

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