Krebsgefahr Handy

Krebsgefahr durch Strahlung von Handy und Co.

Die elektromagnetische Strahlung von Handys erhöht das Risiko, an Krebs zu erkranken. Seitdem Mobiltelefone Einzug in unser tägliches Leben genommen haben, warnen Experten vor der schädlichen Wirkung auf unsere Gesundheit. Dies wurde inzwischen anhand zahlreicher Studien aus verschiedenen Ländern bewiesen.

Risiken für Handy-Dauernutzer

Demzufolge erhöht die Strahlung von Handys, Smartphones und Schnurlostelefonen insbesondere die Gefahr, an Gehirntumoren und Leukämie zu erkranken. Dies bestätigte auch der italienische Oberste Gerichtshof in einem Urteil. Die Risiken gelten insbesondere Vielnutzern, die mehrere Stunden am Tag ihr Handy benutzen und sich ständig den gefährlichen Strahlungen aussetzen. Dabei ist das Risiko an Krebs zu erkranken umso höher, je näher das Handy am Körper benutzt wird.

In Großbritannien stellten Forscher an einer Studie fest, dass eine Handynutzung über einen Zeitraum von 10 Jahren die Gefahr der Tumorentstehung um 250 Prozent erhöhte. Die gutartigen Akustikusneurinome traten meist im Gehörtrakt auf – an der Seite, an der die Personen das Handy nutzten.

Schwedische Wissenschaftler bestätigten, dass das Risiko, an einem Gehirntumor zu erkranken, bei Nutzern von Mobiltelefonen um das 1,7fache erhöht ist. Dabei offenbarte eine weitere Studie, dass bereits 30 Minuten Handynutzung am Tag für eine Dauer von 10 Tagen das Risiko einer Tumorbildung um 40 % erhöhen.

Israelische Forscher fanden heraus, dass Handystrahlen Krebs der Schilddrüse sowie Ohrspeicheldrüse verursachen können. Auch steht Handystrahlung in Verdacht, Ursache einiger Brustkrebsfälle zu sein, das Risiko für die Entstehung von Leber- und Nierenkrebs sowie für Erkrankungen des Lymphgewebes zu erhöhen.

Warum sind Handystrahlen gefährlich

Die Signale von Handys werden über hochfrequente elektromagnetische Felder übertragen. Das ist die gleiche Technik, mit der auch Mikrowellen arbeiten. Auch wenn die Mikrowellenstrahlen intensiver sind, erwärmen auch Handys und andere Mobilfunkgeräte unser Körpergewebe. Dies kann Organe, insbesondere das Gehirn, schädigen.

So reduzieren Sie die Dauerbestrahlung

Auf den Gebrauch eines Handys oder Smartphones mag heutzutage wohl kaum ein Mensch verzichten. Viele von uns sind zudem aus beruflichen Gründen auf ein Mobiltelefon angewiesen. Darum möchte ich Ihnen nachfolgen ein paar Tipps aufzeigen, wie Sie die Dauerbestrahlung und somit das Risiko gesundheitlicher Schäden wie Krebs reduzieren können:

  1. Verwenden Sie Handys oder Smartphones mit einem geringen SAR-Wert. Je geringer der Wert, umso weniger strahlt das Telefon aus. Über die Werte aktueller Modelle können Sie sich im Internet auf der Seite des Bundesamtes für Strahlenschutz informieren sowie in der Geräteinformation Ihres Handys oder Smartphones.
  2. Telefonieren Sie so wenig wie möglich mit dem Handy. Wenn möglich, schreiben Sie alternativ eine Textnachricht.
  3. Tragen Sie das Handy nicht nahe am Körper (z.B. in Hosen- oder Hemdtasche). Auch sollte es nachts nicht neben Ihrem Kopf liegen.
  4. Halten Sie Handygespräche möglichst kurz. Weichen Sie wenn möglich auf Festnetz aus.
  5. Da die Stärke der elektromagnetischen Felder mit der Entfernung abnimmt, sollten Sie ein Headset benutzen oder den integrierten Lautsprecher anschalten und frei sprechen.
  6. Telefonieren Sie möglichst nur bei gutem Empfang. Die Strahlung erhöht sich bei schlechter Verbindung, da das Handy mit mehr Leistung senden muss. Im Zug ist der Empfang beispielweise auch sehr schlecht.
  7. Telefonieren Sie im Auto ausschließlich über Freisprechanlage mit Außenantenne. Denn im Auto vervielfacht sich der Strahlungswert, da durch das Fahrgestell die Strahlung beeinflusst wird.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch im diesem Beitrag zu den gesundheitlichen Gefahren der Mobilfunktechnologie.

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