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Wird die Mehrheit der Menschen als krank angesehen? Sind wir alle krank?

Glaubt man der Schulmedizin, ist jeder von uns ab einem gewissen Alter krank und braucht dementsprechend Medikamente. Manche Menschen nehmen jeden Tag eine ganze Armada an verschiedenen chemischen Medizinpräparaten ein, ohne deren Nutzen wirklich zu hinterfragen. Dabei bleiben oftmals Nebenwirkungen nicht aus, die leider in Kauf genommen werden und u. U. erst recht krank machen! Doch warum wird die Mehrheit der Menschen als krank angesehen? Und: Sind wir wirklich alle krank?

Oder findet mit zunehmendem Alter eine schleichende Entmündigung statt? Spricht man älter werdenden Menschen ihr Gesundsein einfach ab, weil man der Natur nicht (mehr) vertraut?

Sie sind, wie Sie sich fühlen!

Machen wir uns nichts vor – jeder Einzelne von uns hat großen Einfluss auf seine Gesundheit! Doch Gesundheitsbehörden wie auch viele Ärzte versuchen, uns glauben zu machen, dass unsere Gesundheit ab einem gewissen Alter ausschließlich in die Hände der Gesundheitsindustrie gehört – und damit in die Hände der Pharmaindustrie! Treten Sie dem nicht wirklich selbstbewusst entgegen, haben Sie in der Regel verloren!

Überzeugungsarbeit der Pharmaindustrie

Die Pharmaindustrie wird nicht müde, uns Menschen davon überzeugen zu wollen, dass Medikamente (trotz teilweise schwerer Nebenwirkungen) ein „Muss“ sind und gut für die Gesundheit seien. Im gleichen Atemzug wird hinzugefügt, dass Nahrungsergänzungsmittel gefährlich seien und eine gesunde Ernährung nicht wirklich einen großen Einfluss auf die Gesundheit hätte.

Leider ist es so, dass Menschen (die zu Patienten gemacht werden), welche regelmäßig Pharmaprodukte einnehmen, sich regelmäßig chemische Keulen verpassen! Das kann auf Dauer gesehen nicht gesund sein! So haben beispielsweise viele Menschen Probleme mit ihrer Leber, die ja damit beschäftigt ist, täglich diese Medikamente abzubauen. Auch die Nieren leiden hierunter immens, müssen sie bei täglicher Medikamenteneinnahme letztendlich die Giftstoffe der Pharmaprodukte ausscheiden.

Sind Leber und Nieren dann von der Dauermedikation angegriffen, werden weitere Medikamente aufgeschrieben. Diese sollen dann wiederum der gestörten Leber sowie den geschwächten Nieren helfen! Auf diese Weise werden weitere Nebenwirkungen (oder Wechselwirkungen) an anderer Stelle im Körper produziert.

Am Ende leidet der gesamte Organismus! Studiert man die Nebenwirkungen von Medikamenten, kann einem schon ziemlich mulmig bei der Einnahme werden.

Geschäftsmodell Gesundheit

Hört man auf die Pharmaindustrie, so sind wir alle krank. Selbst „Trauer“ hat eine medizinische Kennziffer und sollte laut DMS-5 heute nach 14 Tagen (!) spätestens ausgestanden sein!  Das DSM-3 von 1980 sah für Trauer noch ein ganzes Jahr vor, DSM-4 von 2000 bereits nur noch zwei Monate. Inzwischen sind wir bei zwei Wochen angelangt, alles was darüber hinaus geht, wird als Depression betrachtet und sollte natürlich mit Chemie (Antidepressiva) behandelt werden …

Natürliche Zustände im Lebensrad eines Menschen sollen – natürlich gewinnbringend – wegtherapiert werden, Gefühle werden kaum noch akzeptiert.

Für die gut verdienende Pharmaindustrie wäre es natürlich ein herber Verlust, wenn wir uns wieder auf die Kraft der Natur besinnen würden. Heilpflanzen, Kräuter und gesunde Lebensmittel kosten in der Regel nicht viel! Würden wir uns alle künftig mehr mit einer gesunden Lebensweise auseinandersetzen und nur noch solche Lebensmittel zu uns nehmen, welche unsere Gesundheit schützen und uns vor Zivilisationskrankheiten bewahren, wären wir ja „gesund“. Mit gesunden Menschen verdient man natürlich weniger Geld …

Zurück zur Natur

Anstatt Pillen einzunehmen, könnte man sich einfach darauf besinnen, dass man mit 40+ einfach nicht mehr zu einhundert Prozent die Kraft hat, über die man noch mit 20 verfügte. Manches funktioniert einfach ein bisschen anders oder langsamer. Anstatt zur Chemie zu greifen, sollten wir immer erst einmal schauen, was die Natur uns hierfür anbietet. Denn so krank sind wir nämlich nicht (abgesehen von den wirklich schweren Erkrankungen, um die es in diesem Blog jedoch nicht geht).

So gibt es zum Glück auch Mediziner, die dies ganz ähnlich sehen und zunächst immer erst zu einer Ernährungsumstellung raten. Beispielsweise, um bestimmten Gefahren wie Bluthochdruck oder Diabetes zu entgehen.

Zucker!

Bleiben wir gleich beim Beispiel Diabetes, Sie selbst können an dieser Stelle sehr viel tun, um Alterszucker zu verhindern! Durch eine gesunde Lebensweise und Bewegung können Sie Diabetes Typ 2 hinauszögern, bzw. sogar ganz verhindern. Hierbei helfen Ihnen eine bewusste und ausgewogene Ernährung sowie einfach ein bisschen Sport – Laufen, Treppensteigen, Fahrrad statt Auto – immer in Bewegung bleiben! Essen Sie nicht zu viel Backwaren aus Weißmehl, sondern halten Sie sich an Produkte aus Vollkorn (auch hier nicht zu viel). Behalten Sie zudem Ihr Gewicht im Blick.

Einige Tipps, um Diabetes natürlich vorzubeugen

Genießen Sie viel Obst und Gemüse, möglichst in Bioqualität. Starten Sie jede Ihrer Mahlzeiten mit einem Snack von Obst und Gemüse, bereiten Sie sich einen knackigen Salat mit Leinöl oder Olivenöl zu.

Greifen Sie vorzugsweise zu natürlichen, fettarmen Lebensmitteln, beispielsweise bei Molkereiprodukten wie Milch und Käse.

Seien Sie besonders achtsam bei Getränken und löschen Sie Ihren Durst mit gesunden, kalorienarmen Drinks – wie z. B. Mineralwasser und Tee. Mögen Sie lieber süßen Tee, so versuchen Sie es einmal mit Stevia.

Besonders ungünstig sind süße Snacks zwischendurch, z. B. Schokoladenriegel, Süßigkeiten oder gar Fastfood! Wenn Sie einen Snack zwischendurch brauchen, sind Möhren und Tomaten sowie Birnen und Äpfel in jedem Fall die richtige Wahl! Auch eine Portion Haferflocken mit etwas Honig, Leinsamen und fettarmer Milch ist ein kleiner, gesunder Sattmacher für Zwischendurch.

Verzichten Sie auf Weißmehl und wählen Sie Lebensmittel, die einen hohen Anteil an Ballaststoffen mit sich bringen. Beispiele:  Naturreis, Vollkornpasta, Vollkornbrot, Hülsenfrüchte, Haferflocken.

Bewegung ist Leben! Bewegen Sie sich täglich dreißig bis sechzig Minuten. Bauen Sie die Bewegung in den Alltag mit ein, erledigen Sie viel zu Fuß oder per Fahrrad. Nehmen Sie „jede Treppen mit“, verzichten Sie auf Rolltreppe oder Fahrstuhl. Wenn Sie die Möglichkeit haben, radeln Sie zur Arbeit.

Zu guter Letzt: Treiben Sie etwas Sport in der Gruppe, gemeinsam Bewegen macht mehr Spaß! Gehen Sie zum Schwimmen, zum Zumba oder an die frische Luft zum Nordic Walking. Die Belastung ist genau dann ideal, wenn Sie leicht ins Schwitzen kommen und sich nebenbei noch angeregt unterhalten können!

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, werden Sie aller Wahrscheinlichkeit nach nicht an Diabetes erkranken. Ist Ihr Langzeitzucker einmal zu hoch, dann leben Sie nach diesen Tipps und lassen Sie ihn zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal messen.

Cholesterin

Ein weiteres Beispiel: Haben Sie Probleme mit Ihrem Cholesterinspiegel, dann versuchen Sie, ihn auf natürlichem Weg wieder ins Lot zu bringen. Essen Sie Walnüsse, Sie beinhalten u.a. wertvolle Fettsäuren, die Ihren Cholesterinspiegel senken können. Studien haben dies bereits nachweisen können! So senken Walnüsse “schlechtes” Cholesterin, ihr regelmäßiger Verzehr senkt das Non-HDL-Cholesterin (als “schlechtes” Cholesterin bezeichnet) um durchschnittlich satte sieben Prozent. Weiterhin eignen sich Flohsamen, denn sie enthalten viel Psyllium. Psyllium ist ein wasserlöslicher Ballaststoff, der Ihren Cholesterinspiegel um bis zu 15 Prozent reduzieren kann!

Sie sehen, die Natur in Verbindung mit einer gesunden Lebensweise bietet uns hervorragende und preisgünstige (bis kostenlose!) Möglichkeiten, gesund zu bleiben! Alternativ zu natürlichen Maßnahmen würden von pharmazeutischer Seite chemische Cholesterinsenker (Statine) verschrieben, die den Blutzuckerspiegel anheben und damit als Nebenwirkung tatsächlich das Risiko erhöhen, an Diabetes zu erkranken…

Am Ende entscheiden Sie selbst, ob Sie gesund oder krank sind/ sein wollen

Wenn Sie sich fit und gesund fühlen, sind Sie es allem Anschein nach auch! Lassen Sie sich nicht für „krank“ erklären. Besinnen Sie sich auf die Natur und greifen Sie zu Naturprodukten, möglichst in Bioqualität. Bewegen Sie sich und genießen Sie das Leben. Alle Menschen sind im Leben verschiedenen Zyklen unterworfen, das ist ganz natürlich. Beispiel: Auch die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern ein ganz natürlicher Prozess, der im Normalfall auch ohne Medikamente auskommt.

Wir haben nur diesen einen Körper und sollten ihn möglichst lange gesund und vital erhalten. Unser Körper ist zudem Teil der Natur und besitzt enorme Selbstheilungskräfte. Die Natur ist uns näher als die Chemie. Das sollten wir nicht vergessen.

In diesem Sinne – kommen Sie gut und gesund durch die Woche, bis zum nächsten Mal!

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