Fluor und Fluoride - Medikament oder gefährliches Gift

Fluor und Fluoride

Fluor und Fluoride – Medikament oder gefährliches Gift 

An kaum einem anderen Thema entzünden sich so viele Diskussionen, wie das bei zusätzlichen Fluorid-Gaben der Fall ist. Sind Fluor und Fluoride Medikament oder gefährliches Gift? Schon Kinderärzte und Zahnärzte kommen hier nicht auf einen Zweig, wie sollen sich junge Eltern dann zurechtfinden? Im Folgenden erhalten Sie einige wichtige Argumente und Fakten, die bei der Orientierung helfen. 

Nicht nur junge Eltern sind verunsichert: Einerseits erhalten sie schon im Krankenhaus Fluoridtabletten, die sie ihrem Baby ab der zweiten Lebenswoche geben sollen. Die empfohlene Verabreichungsdauer reicht von drei bis sechs Jahren. Andererseits vertreten Zahnärzte bevorzugt die Meinung, dass bis zum Zahnen keine Fluoridierung notwendig sei. Zeigt sich das erste Zähnchen, sollte vielmehr mit fluoridhaltiger Zahncreme für Kinder geputzt werden. Dem wiederum widersprechen viele Kinderärzte, da die Gefahr des Verschluckens der Zahnpasta bestünde. Fluoride gehören auf die Zähne, sollen sie ihre kariesvermindernde Wirkung entfalten. Die Tabletten sollten deswegen gelutscht werden. Wir möchten hier Klarheit schaffen – beide Ansätze sind aus unserer Sicht nämlich falsch. 

Fluor und Fluoride sind giftig und verursachen Krankheiten 

Fakt ist, Fluor ist ein ausgesprochen giftiges und stark reaktives Gas, das schon in kleinsten Mengen extrem toxisch wirkt. Fluoride sind zwar grundsätzlich davon abzugrenzen, aber in ihrer Wirkung deswegen keinesfalls zu unterschätzen: Nicht umsonst wurden Fluoride über lange Zeiträume hinweg als Bestandteil von Pestiziden und sogar als Rattengift eingesetzt. Schon die Meldungen über Vergiftungen durch eine Überdosierung, wie beispielsweise mit fluoridiertem Trinkwasser oder auch mit Zahngels, sollten aufmerksam machen. Die eingesetzten Fluoridverbindungen, meist Natriumfluorid, sind schwer löslich. Unter Einwirkung von Magensäure kann sich jedoch Fluorwasserstoff bilden – und der ist hochgiftig. Greift dieser die Magen- und Darmschleimhäute an, folgen Übelkeit und Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall. Darüber sind Auswirkungen auf das Nervensystem nicht auszuschließen, sie äußern sich meist in unangenehmem Kribbeln. 

Bei Kindern können diese Symptome bereits auftreten, wenn sie übermäßig von einer wohlschmeckenden Zahnpasta naschen – es ist nur die Aufnahme von 5 bis 9 mg Fluoride notwendig. Klagen Kinder also über Übelkeit und Brechreiz, sollten Sie das Fluorid in Ihre Ursachenforschung mit einbeziehen. Die gleiche Wirkung erzielt jedoch die regelmäßige Einnahme von hohen Fluoriddosen über mehrere Monate. Sollte das Trinkwasser stark fluoridiert werden, reicht dann schon eine hohe Trinkmenge aus, um beispielsweise Nierenschäden davon zu tragen. In unseren Breitengraden ist das Risiko relativ gering, es ergibt sich bevorzugt dann, wenn in den Wasserwerken ein Fehler unterläuft. Trotzdem ist die Gefahr nicht gebannt, denn wir nehmen Fluoride schon mit dem Speisesalz zu uns, das im Zusammenspiel mit Tabletten und Zahnpflegeprodukten ein ähnliches Ergebnis verursachen kann. 

Sicherheit vs. Wirkung – kein positives Ergebnis 

Auch wenn es nach wie vor zahlreiche Fürsprecher gibt, die Fluorid nicht nur Unbedenklichkeit, sondern auch Wirksamkeit bescheinigen: Allein die Unsicherheiten in puncto optimale und sichere Dosierung zeigen doch auf, dass es große Widersprüche gibt. Ebenso bedenklich ist die Tatsache, dass es keine belastbaren Daten zu potenziellen langfristigen Gesundheitsfolgen einer hohen und unnatürlichen Zufuhr von Fluorid gibt.

Im Gegenteil, drehen wir die Argumentation um: Wäre Fluorid ein essentiell wichtiges Spurenelement, sollten bei Mangel bestimmte Symptome auftreten. Davon kann jedoch nicht die Rede sein, Fluoridmangelsymptome sind nicht bekannt – als gibt es auch keinen bedenklichen Fluoridmangel. Selbst das Argument der drohenden Karies verfängt nicht: Karies entsteht, wenn sich Menschen ungünstig ernähren, was sich auch mit intensiver Zahnpflege nur bedingt ausgleichen lässt. Für einen im Optimalfall etwas härteren Zahnschmelz das Risiko einer Vergiftung mit Fluorid in Kauf zu nehmen, ohne die langfristigen Folgen zu kennen – das ist ausgesprochen leichtsinnig.

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