Entgiften

Wie Sie die körpereigene Entgiftung unterstützen

Wir sind tagtäglich Giften und Schadstoffen ausgesetzt: Schwermetalle wie Blei und Quecksilber, Pestizide, Aluminium, Dioxin, Schimmelpilze und Chemikalien gehören dazu. Sie finden sich zum Beispiel in der Nahrung, der Luft, in Wohntextilien, im Wasser, in Medikamenten und in der Kleidung. Körpereigene Mechanismen der Entgiftung helfen bei der Ausscheidung vieler Gifte. Doch leider ist unsere Umwelt inzwischen mit einer solch hohen Menge an schädlichen Stoffen belastet, dass unser Organismus es nicht mehr schafft, alle auszuleiten.

Wie gut das eigene Entgiftungssystem funktioniert, kann zudem individuell sehr unterschiedlich sein. Die einen Menschen habe eine gute Entgiftung, andere wiederum eine schlechtere. Die Gifte, die unser Körper nicht ausscheidet, können jedoch zu schwerwiegenden Krankheiten führen, beispielsweise zu Zellschäden, Bluthochdruck, ADHS, Krebs und eine Reihe chronischer Erkrankungen.

Eine ungesunde Lebensweise und ein Mangel an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen schwächt zudem unseren Körper und somit auch die wichtigen Entgiftungsmechanismen.

Damit Gifte besser ausgeleitet werden können, sollten daher wir den Körper in seinem Entgiftungsprozess unterstützen.

Hierzu ist ein regelmäßiges Entgiften empfehlenswert. Besonders für Menschen, die an chronischen Erkrankungen leiden, ist eine Entgiftung sinnvoll. Zwar müssen die Gifte im Körper nicht verantwortlich für die Erkrankung sein, doch spielen diese oftmals eine Rolle in der Entstehung. Eine Entgiftung kann daher eine Verbesserung des Zustandes herbeiführen.

So kurbeln Sie die eigenen Entgiftungsmechanismen an

Achten Sie auf eine gesunde Ernährung

Um den Körper beim Entgiften zu unterstützen, ist eine gesunde Ernährung von großer Bedeutung. Denn nur, wenn Ihr Körper mit allen wichtigen Vitalstoffen versorgt ist, kann Ihr Organismus gut funktionieren – und somit auch Ihr Entgiftungssystem.

Ist Ihr Organismus mit ausreichend Eisen, Calcium und Zink versorgt, schützt dies den Darm vor der Aufnahme von schädlichem Cadmium. Magnesium und Silicium wiederum schützen vor Einlagerungen von Aluminium im Körper.

Aktivkohle oder Zeolith binden Giftstoffe bevor sie in den Blutkreislauf gelangen, so dass sie gleich wieder ausgeschieden werden können. Artischocke und Mariendistel unterstützen die Leber (unser wichtigstes Entgiftungsorgan) und fördern die Ausscheidung giftiger Substanzen.

Da Zucker den Körper beim Entgiften hemmt, sollten Sie zudem möglichst wenig Zucker konsumieren.

Reinigen der Entgiftungsorgane

Unterstützen und reinigen Sie Ihre Entgiftungsorgane in regelmäßigen Abständen, so dass sie ordentlich funktionieren können. Hier empfiehlt sich insbesondere eine Darmreinigung und Leberentgiftung. Eine gesunde Darmflora sorgt für eine verringerte Aufnahme von giftigen Stoffen aus dem Darm. Sehen Sie hierzu auch meine Beiträge Leber entgiften und Darmsanierung. Auch Lymphen und Nieren können gereinigt werden.

Setzen Sie sich weniger Giften aus

Vermeiden Sie Lebensmittel aus konventionellem Anbau, die z.B. mit Pestiziden oder Kunstdünger gezüchtet wurden. Greifen Sie ausschließlich auf Lebensmittel aus biologischem Anbau zurück. Nutzen Sie Naturkosmetik und Haushaltsreiniger in Bio-Qualität. Verzichten Sie auf Plastik, auch in der Kleidung. Und sollten Sie Raucher sein, ist es hilfreich, sich auch dies abzugewöhnen.

Antioxidantien für eine bessere Entgiftung

Da Antioxidantien Ihre Zellen vor Giften schützen und die Entgiftung fördern, sollten Sie Ihren Körper mit ausreichend Antioxidantien versorgen. Hierzu zählen insbesondere Curcumin, die Vitamine C und E, Grünteeextrakt, Sulforaphan, OPC und Lycopin. Sulforaphan, Curcumin und Grünteeextrakt kurbeln in Kombination mit Pterostilben die körpereigene Produktion von Gluthathion an. Gluthathion ist ein sehr wichtiger körpereigener Antioxidant. Vitamin E kommt vor allem in Nüssen, Saaten und Moringa sowie Pflanzenölen wie Distelöl und Arganöl vor.

Alpha-Liponsäure unterstützt die Entgiftung, indem sie Gifte bindet, wodurch diese besser ausgeschieden werden können.

Auch die Zufuhr von Spurenelementen wie Zink und Selen spielen eine wichtige Rolle beim Entgiften. Denn ohne diese können die Entgiftungsenzyme nicht entstehen.

Unterstützende Maßnahmen fürs Entgiften

Trinken Sie täglich ausreichend Wasser (1 ½ bis 2 Liter pro Tag). Zudem kurbelt Sport den Stoffwechseln an und unterstützt somit die Entgiftung. Auch ein gelegentliches Saunabad bringt Sie in Schwitzen und kurbelt damit den Entgiftungsprozess an.

 

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