Blutkörperchen

Die Dunkelfelddiagnose nach Enderlein – ein alternatives Diagnostikverfahren

Liebe Blogleser*innen,

leider ist es traurige Wahrheit, dass viele Menschen, um eine Diagnose über eine mögliche Erkrankung zu erhalten, zum Teil schwere chirurgische Eingriffe über sich ergehen lassen, die zuweilen nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Das Trauma eines solchen Eingriffs an sich stellt bereits eine außerordentliche Belastung dar! Ist ein Eingriff zu Diagnosezwecken nicht mehr umkehrbar, z.B. im Fall eines künstlichen Darmausganges, ist die Gesundheit ruiniert. Erst recht, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass keine Erkrankung vorliegt und die Operation völlig umsonst gewesen ist. Umsonst natürlich nicht für die Klinik, die damit Geld generiert („verdient“ kann man es nicht nennen).

Aus diesem Grund möchten wir uns an dieser Stelle mit unterschiedlichen Diagnosemöglichkeiten beschäftigen, um Ihnen Alternativen aufzuzeigen. Die Schulmedizin ist letztendlich nicht der Weisheit letzter Schluss! Sie ist in erster Linie zu einem „Markt“ geworden, ein Instrument, mit dem sich viel Geld generieren lässt. Der Patient als Mensch an sich tritt dabei (unfreiwillig) in den Hintergrund. Er wird eher als „Material“ betrachtet, mit dem gearbeitet (Geld gemacht) wird. Aber ein Mensch ist keine Knetmasse, kein „Menschenmaterial“.

Wir alle können das Pech haben, selbst bei gesunder Lebensweise einmal krank zu werden. Viele vertreten heute auch die Annahme, dass wenn ein Mensch alt wird, er automatisch auch gleich „krank“ ist. Das ist völliger Unfug, alt ist nicht gleichbedeutend mit „krank“.

Jedenfalls möchte ich Ihnen aus gegebenem Anlass alternative Diagnostikverfahren vorstellen, die mit einbezogen werden können/sollten, bevor man sich unter das Messer begibt (unter Umständen mit fatalen Folgen). Hierzu folgt eine siebenteilige Serie mit allem, was Sie wissen sollten, um in Sachen Gesundheit und Diagnose gewappnet zu sein.

Teil 1

Dunkelfelddiagnostik nach Enderlein

Die Dunkelfelddiagnostik (auch Dunkelfeldblutdiagnostik) geht zurück auf Professor Doktor Günther Enderlein (1872-1968, Mikrobiologe und Zoologe). Sie beschreibt eine Verfahrenstechnik in der medizinischen Mikroskopie, mit der durch eine spezielle Beleuchtung neben den üblichen Blutzellen noch weitere Strukturen sichtbar gemacht werden. Diese Strukturen bleiben in anderen Diagnostikverfahren weitgehend unbeachtet.

Enderlein, welcher der Methode seinen Namen gab, nutzte dieses Verfahren in seinen Forschungsarbeiten an viralen und bakteriellen Erkrankungen. Er entdeckte, dass im Blut Mikroorganismen leben. In  seinen Forschungen bemerkte er, dass diese Mikroorganismen sogenannte Symbionten sind, die sich (wenn sich das Körpermilieu verändert) durchaus zu komplexen Formen heranwachsen können.

„Protit und Endobiont“

In der Dunkelfelddiagnose beobachtet man exakt den Zyklus dieser Mikroorganismen und wie sie ihre Form verändern. Enderlein bezeichnete sie als Protite oder Endobionten und fand heraus: Wirken Mikroorganismen in einem unbelasteten Milieu positiv und regulierend, so sind sie durchaus in der Lage, bei körperlicher Belastung aggressiv zu werden oder sich sogar zu einem schädlichen Parasiten zu entwickeln. Daraus resultierend nimmt die Anfälligkeit für bestimmte Erkrankungen zu.

Diese Phasen der Veränderung beobachtet man genau, denn sie geben bereits im Vorfeld wertvolle Hinweise auf die Entstehung von Krankheiten. Betrachtet man diese Veränderungsphasen im Verlauf der Erkrankung weiterhin, so erhält man Hinweise auf die weitere Entwicklung der Erkrankung wie auch zum weiteren Heilungsprozess.

Ablauf der Dunkelfelddiagnose

Zunächst entnimmt die/der für die Dunkelfelddiagnose ausgebildete Naturheilärztin/-arzt bzw. Heilpraktiker*in einen Tropfen Blut – in der Regel aus dem Kapillargebiet des Ohrläppchens oder der Fingerkuppe des Patienten. Auf einen Objektträger gebracht, kann die Probe nun unter einem speziell eingerichteten Mikroskop genau angeschaut werden. Das Besondere bei dieser Verfahrensweise ist, dass ein starker Lichteinfall den Objektträger von der Seite her trifft und ihn hell belichtet. Dadurch wird ermöglicht, dass die Zellen im Blut hell angestrahlt werden, hingegen die Blutflüssigkeit im Hintergrund dunkel erscheint. Die Probe erscheint also hell – auf dunklem Grund. Auf diese Weise werden sehr kleine Strukturen sichtbar, die man in der normalen Mikroskopie so nicht erkennen kann. Nun können Formen sowie Veränderungen der Blutzellen bestimmt werden; ebenso die weiteren, sich in der Blutflüssigkeit befindenden Strukturen ausgewertet.

Viele Heilpraxen verfügen bereits über eine moderne Ausstattung, etwa über einen Monitor, welcher Heilpraktiker und auch Patient ermöglicht, das „Leben im Blut“ auf dem Objektträger in bis zu 1.200-facher Vergrößerung zu betrachten!

Welche Chancen bietet die Dunkelfelddiagnose?

Krankhafte Veränderungen der roten und weißen Blutkörperchen, aber auch Durchblutungsstörungen, die auf Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt oder Thrombose hinweisen, lassen sich mithilfe der Dunkelfelddiagnose feststellen. Ebenso Belastungen der Entgiftungsorgane, wie Niere, Darm und Leber; auch Störungen im Säure-Basen-Haushalt können diagnostiziert werden.

Die Dunkelfelddiagnose gibt zudem unter anderem Aufschluss über eine Fettstoffwechselstörung; Vitamin B12-Mangel, eine Belastung mit Schwermetallen sowie über Vorhandensein von Parasiten, etc.

Die mögliche Grenze der Dunkelfelddiagnose

Zwar existieren derzeit noch keine klassisch-wissenschaftlichen Studien, welche die Dunkelfelddiagnose belegen, dennoch konnten Patienten wie auch Naturheilärzte und Heilpraktiker bislang gute Erfahrungen mit dieser Möglichkeit der Diagnostik verzeichnen!

Man muss beachten, dass bei der Anwendung der Dunkelfelddiagnostik nicht alle Erkrankungen erkennbar sind, bestimmte hingegen schon. Auch Krebs lässt sich nachweisen! Um zuverlässige Diagnosen zu stellen, brauchten Naturheilärzte und Heilpraktiker in jedem Fall Erfahrung und eine Ausbildung auf diesem Gebiet. Die Dunkelfelddiagnostik ist leider keine Kassenleistung und muss vom Patienten privat getragen werden. Dennoch kann mit dieser Methodik bereits viel im Vorfeld abgeklärt werden. Zudem ist sie für den Körper (im Gegensatz zu anderen Methoden oder schulmedizinischen Eingriffen der Vorsorge oder Früherkennung) nicht belastend.

Hinweis: Die Untersuchung durch die Dunkelfelddiagnose ist kein Ersatz für eine herkömmliche Laboruntersuchung des Blutes. Sie bietet uns jedoch zusätzliche und überaus wichtige Informationen über etwaige krankhafte Vorgänge in unserem Blut.

Kurz zusammengefasst:

Die Dunkelfelddiagnose ermöglicht einerseits, Wachstumsgrad und Zyklus der Mikroorganismen im Blut zu bestimmen – andererseits ermöglicht sie auch Informationen über den Zustand von einzelnen Organen. Auf diese Weise können Erkrankungen erkannt werden, bevor diese überhaupt in Erscheinung treten und Leiden verursachen. Einen weiteren Pluspunkt bieten Erkenntnis und Prognose über den Verlauf einer angewandten Therapie zur Behandlung der Krankheit.

Mögliche Kosten:

In der Regel kostet die einfache Betrachtung des Blutes durch die Dunkelfeld-Mikroskopie zwischen 30,- € und 60,- €. Wird eine aufwendigere Untersuchung gewünscht, etwa mit Dokumentation, Bildaufnahme und anschließendem Therapieplan, so ist (je nach Aufwendung) mit einem Betrag zwischen 90,- € und 250,- € zu rechnen.

Liebe Blogleser*innen, Fortsetzung folgt! Kleiner Teaser: Im nächsten Teil möchte ich Ihnen die Bioresonanzdiagnostik vorstellen; was es mit dem elektromagnetischen Feld in unserem Körper auf sich hat und wie mithilfe von Bioresonanz Störungen im Organismus aufgespürt werden können.

Herzlichst, bis zum nächsten Mal!

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