Gefahr für die Gesundheit durch Mobilfunktechnologie

Gefährliche Dauerbestrahlung – Mobile Kommunikation und ihre Folgen für unsere Gesundheit

Auf der ganzen Welt hat sich die Mobilfunktechnologie explosionsartig ausgebreitet. Handys, Smartphones und WLAN haben die Kommunikation in der Gesellschaft von Grund auf geändert. Sowohl beruflich als auch privat ist die mobile Kommunikation in unserem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Einerseits wirkt sich diese Entwicklung positiv auf Arbeitsplätze und die Lebensqualität aus. Andererseits stellt die neue Technologie durch Ihre Dauerbestrahlung ein nicht zu unterschätzendes Risiko für unsere Gesundheit dar.

Denn nicht nur die ständige Erreichbarkeit, die einen großer Stressfaktor darstellt, wirkt sich negativ auf unser Wohlbefinden aus. Aufgrund der extrem schnellen Entwicklung der Mobilfunktechnologie sind wir fast ständig elektromagnetischen Feldern ausgesetzt, die schädlich für Körper und Seele sind.

Folgen der Strahlenbelastung

Es wurde durch zahlreiche Studien renommierter Forschungsinstitute belegt: Eine ständige Bestrahlung durch Drahtlostechnologien kann das Risiko, an einem Tumor zu erkranken, beträchtlich erhöhen.
Auch können die Strahlen Ihr Immunsystem schwächen und Ihre Gehirnwellen verändern.

Die hochfrequente Strahlung von Smartphones und WLAN erzeugt physiologischen Stress. Unser Körper gerät in einen Alarmzustand, was zur Ausschüttung von Stresshormonen führt. Sind wir den Strahlungen ständig ausgesetzt, so findet unser Körper seine natürliche Balance nicht mehr wieder. Folgen sind unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Depressionen, Burn-Out, chronische Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten.

Die elektromagnetischen Strahlungen führen zudem zu Zellschäden, z.B. DNA-Schäden und Schädigungen von Eizellen, Embryonen und Sperma.

Das können Sie gegen eine Dauerbestrahlung tun

Was aber können Sie tun, um sich vor der schädlichen Strahlung weitestgehend zu schützen? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie sowohl Ihre eigene Nutzung einschränken und sich vor Strahlungen, die von außen kommen, schützen können.

Nachfolgend haben ich für Sie einige Tipps zusammen gestellt, die Ihnen aufzeigen, was was Sie selbst tun können.

Reduzierung der Belastung durch Handy- und Smartphone-Nutzung
  • Halten Sie Telefonate mit Handy und Smartphone möglichst kurz.
  • Nutzen Sie wenn möglich das Festnetz.
  • Viele Anbieter bieten die Anrufumleitung an: Auf diese Weise können Sie Anrufe, die auf Ihrem Handy eingehen, an das Festnetz umleiten
  • Gönnen Sie sich Handy-Auszeiten: Selbst wenn Sie das Smartphone aus beruflichen Gründen nutzen müssen, versuchen Sie es zumindest am Wochenende auszuschalten.
  • Wenn möglich, vermeiden Sie Ihr Handy an Orten mit schlechtem Empfang zu nutzen. Denn hier muss es zur Verbindungsherstellung seine Leistung erhöhen, wodurch die Strahlenbelastung zunimmt.
Halten Sie Abstand!

Die Strahlenbelastung nimmt mit zunehmendem Abstand ab – jeder Zentimeter macht etwas aus. Daher sollten Sie Ihr Handy bzw. Smartphone so weit weg wie möglich vom Kopf entfernt nutzen:

  • Die Nutzung eines geeigneten Headsets oder des Freisprechens schafft hier Spielraum. Bei der Auswahl eines Headsets sollten Sie allerdings auf eines mit Luftleitertechnik setzen. Bei diesen verhindert ein Luftschlauch, dass die Strahlung zum Kopf weitergeleitet wird.  Kabelgebundene Headsets leiten die Strahlung leider weiter.
  • Ziehen Sie wenn möglich Text- oder Audionachrichten kurzen Telefonaten vor, da hier der Kopf weiter vom Handy entfernt ist.
Setzen Sie auf strahlungsarme Telefone
  • Handys/Smartphones

Es gibt zwei Werte, die die Strahlungsbelastung, die von einem Handy ausgeht, beurteilen: der SAR- und der connect-Wert. Der SAR-Wert gibt Auskunft über die Energiemenge, die vom Körpergewebe beim Telefonieren mit höchster Sendeleistung aufgenommen wird. Der connect-Strahlungfaktor berücksichtigt zudem die niedrigere Belastung eines Handys bei gutem Empfang. Je niedriger beide Werte, umso besser. Ein Wert unter 0,4 W/kg wird empfohlen.

  • Festnetz/Schnurlostelefone

Wenn ein schnurloses Festnetztelefon unverzichtbar für Sie ist, so achten Sie beim Kauf auf Schnurlostelefone mit ECO-Modus. Diese schalten sich nach einem Telefonat ganz ab bzw. verringern die die Sendeleistung während des Telefonierens.

Tipps für die WLAN-Nutzung

So praktisch es auch ist – am besten ist es, ganz auf eine WLAN-Verbindung zu verzichten und übers Kabel ins Internet zu gehen. Ist die nicht möglich, so sollten Sie das WLAN in Ihrem PC oder Notebook immer deaktivieren, wenn Sie es gerade nicht nutzen.

Zudem sollten Sie für Ihre Drahtlosverbindung entweder dLAN oder Powerline nutzen. Hier fällt die Strahlung deutlich niedriger aus. Aber auch diese sollten Sie nach Nutzung deaktivieren und die Adapter vom Netz trennen.

Das können Sie gegen Strahlung von Außen tun

Die Wirkung der folgenden Maßnahmen für eine Abschirmung von Strahlen, die von Außen kommen, lassen sich mithilfe von Messungen überprüfen. Leider sind sie mit einem gewissen Aufwand verbunden. Einige sollten Sie schon beim Hausbau beachten, andere können auch noch im Nachhinein installiert werden.

So sollen Abschirmplatten aus Gips und einer Kohlenstoffauflage, die an Wänden und Dächern installiert werden, von außen kommende Mobilfunkstrahlung bis zu 99 % verringern.

Abschirmstoffe im Haus reduzieren die Strahlung in Ihren eigenen vier Wänden. Ein Netz aus Abschirmstoff über Ihrem Bett sorgt für strahlungsreduzierte Nächte und bietet gleichzeitig Schutz vor Mücken.

Strahlenbelastung Ihrer Kinder minimieren

Da sich Kinder noch in der Entwicklung befinden und ihr Körper daher empfindlicher auf Strahlen reagieren kann, sollten Sie die Strahlenbelastung bei den Kleinen so weit wie möglich reduzieren.

Es ist nicht leicht, mit Gewohnheiten zu brechen und so manche Annehmlichkeit, die die mobile Kommunikation mit sich bringt, aufzugeben. Wenn Ihnen die Umstellung schwer fällt, empfehle ich Ihnen, zunächst ein bis zwei Tipps in die Praxis umzusetzen. Haben Sie hier Ihre Gewohnheit schließlich geändert, gehen Sie schrittweise andere für Sie umsetzbare Tipps durch. Ihre Gesundheit und die Ihrer Kinder sollte es Ihnen wert sein.

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