Leben heißt Bewegung

Regelmäßige Bewegung ist lebenswichtig

Bewegungsmangel ist ein großes gesundheitliches Problem unserer heutigen Gesellschaft. Wir sitzen zu viel und werden dadurch schneller krank. Das liegt daran, dass sich die Lebensbedingungen vor allem in den Industrieländern in den letzten Jahrzehnten stark verändert haben. Vor 100 Jahren bewegte sich der Mensch rund zwei Drittel mehr als in der heutigen Zeit. Denn Bewegung gehörte ursprünglich zum (Über-)Leben dazu.

Unsere Vorfahren konnten Nahrung nur durch körperliche Aktivität beschaffen, durch Sammeln oder Jagen. Sie mussten fit sein, um sich vor Feinden und gefährlichen Tieren in Sicherheit zu bringen oder um sich zu verteidigen. Auch viele Berufe verlangten bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts körperlichen Einsatz. Dies hat sich in den vergangenen Jahrzehnten jedoch stark verändert.

Heute haben wir bei uns keine natürlichen Feinde mehr, Nahrung gibt es im Supermarkt, und durch Autos und andere Transportmittel kommen wir bequem und nahezu ohne körperliche Anstrengung von A nach B. Die meisten Menschen in den Industrieländern haben zudem eine Arbeit, die sie im Sitzen ausführen.

Doch unser Körper ist von Natur aus auf Bewegung ausgelegt und auf sie angewiesen, um gesund zu bleiben. Wenn wir also den ganzen Tag sitzen und uns nicht bewegen, werden wir krank.

Die Folgen von Bewegungsmangel

Die Sitzhaltung, in der wir viele Stunden am Tag verbringen, ist unnatürlich für den Menschen. Sie schwächt beispielsweise unsere Muskeln und die Elastizität der Wirbelsäule, Bandscheiben werden nicht mit Nährstoffen versorgt und das Becken wird instabil.

Dies führt zu einer krummen Wirbelsäule, Verspannungen sowie Bandscheibenvorfällen. Auch Kopfschmerzen sind eine häufige und bekannte Folge einer ungesunden Dauerhaltung.

Verringerte Sauerstoffversorgung und Leistungsfähigkeit

Unser Körper ist von Natur aus extrem leistungsfähig. Knochen und Muskeln nehmen durch regelmäßige Bewegung an Masse zu, das Herz-Kreislauf-System wird aktiviert.

Das erhöht die Sauerstoffaufnahme des Körpers und aktiviert den Stoffwechsel, was zu einer erhöhten Leistungsfähigkeit der Organe führt. Zu welchen Leistungen unser Körper fähig ist, kann man besonders gut anhand von Spitzensportlern sehen

Zu wenig Bewegung führt z.B. zu einer verringerten Sauerstoffzufuhr des Gehirns. Folge sind beispielsweise Konzentrationsstörungen und eine verringerte Leistungsfähigkeit.

Gestörte Entgiftungsprozesse

Ein Bewegungsdefizit hemmt den Lymphfluss. Dadurch können Gifte und Schlacken nicht ordentlich aus dem Körper geleitet werden, wodurch der natürliche Entgiftungsprozess unseres Körpers gestört wird.

Natürlich müssen Sie keinen Leistungssport treiben, um Erkrankungen aufgrund von Bewegungsmangel vorzubeugen. Ob Radfahren, Joggen, Schwimmen oder andere sportliche Aktivitäten: Bereits zwei bis drei Stunden mäßige Bewegung in der Woche sind ausreichend, um die Leistungsfähigkeit zu steigern und fit zu bleiben.

Bewegung macht schön – und glücklich!

Bewegung fördert nicht nur Ihre Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Körperliche Aktivität regt Ihre Durchblutung an und macht dadurch eine schöne Haut. Die richtig gewählte Aktivität führt zudem zur Ausschüttung von Glückshormonen, den Endorphinen. Sollten Sie also mal einen Durchhänger haben, greifen Sie doch anstelle zur Schokolade das nächste Mal zu Ihren Sportschuhen.

 

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