Gesunde Antibiotika

Antibiotika und Darmsanierung

Darmsanierung nach Antibiotika

80 Prozent Ihres Immunsystems werden vom Darm aus gesteuert. Ist das Gleichgewicht Ihrer Darmflora gestört, schwächt dies folglich die Widerstandsfähigkeit des Immunsystems. Das heißt, Sie werden schneller krank. Auch die Einnahme von zuweilen lebenswichtigen Antibiotika spielt in Ihrer Darmgesundheit eine große Rolle. Nach jeder Behandlung mit Antibiotika sollten Sie daher eine Darmsanierung vornehmen.

Langfristige Auswirkung von Antibiotika auf die Darmflora

Eine Studie des Marine Biological Laboratory (Massachusetts) ergab, dass sich Antibiotika langfristig auf die Darmflora ausüben. Anders als bislang vermutet, bringen sie die Darmflora nicht nur für kurze Zeit, sondern über mehrere Monate aus ihrem gesunden Gleichgewicht. Das heißt, durch die Einnahme von Antibiotika können nicht nur leichter Infektions- sondern auch Autoimmunerkrankungen entstehen.

Das Risiko an juveniler Arthritis (Kinder-Rheuma) zu erkranken ist bei Kindern, die häufig Antibiotika eingenommen haben, beispielsweise deutlich erhöht. Auch entstehen oftmals nach der Einnahme von Antibiotika Pilz- oder andere Infektionen, die dann wieder mit anderen Medikamenten behandelt werden. Dadurch entsteht ein Teufelskreis, den Sie mithilfe einer Darmsanierung unbedingt unterbrechen sollten.

Wiederherstellung einer gesunden Darmflora

In Ihrer Darmflora leben normalerweise Billionen verschiedenster Bakterienarten in einem natürlichen, harmonischen Gleichgewicht. Um dieses Gleichgewicht wiederherzustellen und Ihr Immunsystem zu stärken, müssen Sie die Darmflora saniren.

Vorbereitung durch Darmreinigung

Bevor Sie Ihren Darm sanieren können, sollten Sie zunächst eine Darmreinigung vornehmen. Hierbei wird der Darm von schädlichem Ballast befreit. Dafür gibt es verschiedene Verfahren, die von der jeweiligen Person und ihren Beschwerden abhängen.

Ist der Darm gereinigt, können Sie mit der Darmsanierung starten. Diese dauert vier bis sechs Wochen und sollte ausschließlich unter Anleitung eines Heilpraktikers durchgeführt werden.

Ich empfehle Ihnen, sowohl die Darmreinigung als auch -sanierung in die Phase des abnehmenden Mondes zu legen, da Sie hier den größtmöglichen Erfolg erzielen.

Mehr Informationen zur Darmreinigung finden Sie hier.

Ablauf einer Darmsanierung

Auch bei der Darmsanierung gibt es viele verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Beispielsweise werden Sie mit Milchsäure-bildenden Keimen wie Lactobazillen und Bifidobakterien behandelt. Im Anschluss wird die Vermehrung der Milchsäure-bildende Bakterien angeregt. Dabei werden dem Körper Oligosaccharide wie Inulin und Oligofructose zugeführt.

Gesunde Ernährung unterstützt den Erfolg

Doch nicht nur die Behandlung mit o.g. Keimen trägt zum Erfolg der Darmsanierung bei. Häufig wird sie von einer Ernährungsumstellung begleitet. Denn auch eine ungesunde Ernährung beeinträchtigt das natürlich Gleichgewicht Ihrer Darmflora erheblich. Verzichten Sie auf Fertigprodukte, fette Nahrungsmittel, tierisches Eiweiß sowie Süßigkeiten und Weißmehlprodukte. Ersetzen Sie diese mit viel basischem Obst und Gemüse, z.B. Äpfeln, Birnen, Bananen, Brokkoli, Zucchini, Karotten und Salate wie Kopfbergsalat und Rucola. Weitere Infos zu basischen Lebensmitteln finden Sie im Artikel Säure-Basen-Haushalt.

Begleitend sollten Sie täglich zwei bis drei Liter hochwertiges Wasser ohne Kohlensäure trinken. Dies begünstigt die Ausscheidung der Giftstoffe aus Ihrem Körper. Auch Kräuter- und Gemüsesäfte unterstützen zusätzlich die Sanierung und führen dem Körper wichtige Nährstoffe zu. Natürlich ist es ratsam, die gesunde Ernährung auch nach der Behandlung beizubehalten.

Wann ist eine Darmsanierung sinnvoll?

Wie bereits erwähnt, sollten Sie nach einer Behandlung mit Antibiotika den Darm sanieren. Da die Darmsanierung generell Ihre Selbstheilungsprozesse unterstützt und mögliche Krankheitsursachen bekämpft, ist sie unter anderem jedoch auch bei folgenden Beschwerden ratsam:

  • ständige Müdigkeit oder Schwäche
  • andauernden Kopfschmerzen oder Migräne
  • Verdauungsproblemen
  • Nahrungsunverträglichkeiten
  • Allergien
  • Darmpilz
  • Hautproblemen
  • Chronische Blasenentzündungen
  • Wiederkehrende Pilzinfektionen

Prinzipiell empfehle ich Ihnen, sich bei Beschwerden über eine alternative, natürliche Behandlungsmöglichkeit zu informieren, bevor Sie zu Antibiotika greifen. Sollte eine Einnahme jedoch einmal nicht zu vermeiden sein, so konsultieren Sie den Gesundheitsmond Mondkalender zur Planung der anschließenden Darmreinigung und – sanierung.

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